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Arbeit ist unsichtbar

Ausstellungsgestaltung

Ort: Museum Arbeitswelt Steyr

Kunde: Museum Arbeitswelt

Partner: Christoph Mayer CHM

Grafik: Atteneder Design

Kuration: Harald Welzer, Robert Misik, MAW Team

Jahr: 2017

Team

Gerhard Abel, Waltraud Ertl

 

Woran denken wir, wenn es um 'arbeit' geht?

Fabriken, Büros, Maschinen, Werkzeuge, Manager, Computer, Energie, Rohstoffe und an Menschen, die ihre Arbeit tun – das alles ist sichtbar. Wie und warum und mit welchen Gefühlen die Menschen ihre Arbeit tun, was sie fordert und überfordert, was Arbeit gibt und wozu sie zwingt, das bleibt oft unsichtbar. Letzten Endes betrifft es uns alle.

Gemeinsam mit den Kuratoren haben wir ein Designkonzept entwickelt, das die BesucherInnen der Ausstellung zur Diskussion über unsere Zukunft anregen soll. Um immersive Raumerlebnisse zu ermöglichen haben wir mit außergewöhnlichen medialen Installationen gearbeitet.

Gleich zu Beginn der Ausstellung betritt man einen Darkroom, in dem man der Geschichte eines kongolesischen Minenarbeiters lauscht.
Später wird die BesucherIn Teil einer kinetischen Rauminstallation: ein riesiger verschiebbarer Vorhang blendet die Umwelt komplett aus und lässt so ein tiefes Eintauchen in eine Audioinstallation zu.

Wie und warum und mit gelchen gefühlen menschen ihre arbeit tun, was sie fordert und überfordert, was arbeit gibt und wozu sie zwingt - das bleibt oft unsichtbar.

Letzten Endes betrifft es uns alle.