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Jubel & Elend. Leben mit dem grossen Krieg

Ausstellungsgestaltung

Kunde: Schallaburg
Grafik: Fuhrer Visuelle Gestaltung
Kuration: Peter Fritz, Christian Rapp, Wissenschaftliches Team

Konflikt Labor: Zunder Zwo

Ausstellungsfläche: ca 1300m2

Ort: Schallaburg, NÖ

Jahr: 2014

Team

Gerhard Abel, Oliver Cmyral, Daniel Trimmel, Dawit Kassaw

 

Wie lässt sich ein so intensives und allumfassendes Ereignis überhaupt darstellen?

Man Kann Krieg nicht erklären. Das ist unmöglich.

Ganz am Anfang kommt man in einen dunklen Raum mit leuchtenden Schautafeln. Auf jeder dieser Tafeln wird die Situation einer Person im Jahr 1914 vorgestellt. In den verschiedenen thematischen Bereichen taucht dann laufend eine dieser Personen auf. Und am Schluss begegnet man allen noch einmal im Jahr 1918.

 

Die Ausstellung erzählt unter anderem vom großen Krieg anhand von Einzelschicksalen.

 

Hell vs. Dunkel

Schwarze und weiße Räume wechseln einander ab. Im Spiel der Gegensätze zeigt sich die anfangs blinde Begeisterung und wie sie sich später gewendet hat.


 

 

DIESE AUSSTELLUNG HAT KEIN HAPPY END.

Krieg bedeutet Tod und unendliches Leid. Ausstellen ist immer ein Stück weit propaganda. Aber man kann sich dem auch entgegenstellen.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Materialien, die wir verwendet haben. Krieg hat viel mit Optimieren zu tun - je länger es dauert, desto mehr wird optimiert. Das haben wir in den Materialien zum Ausdruck gebracht, die wir verwenden. Es sind wenige, und sie werden sehr konsequent eingesetzt. Wir haben bewusst auf gut verfügbare Materialien und Serienanfertigungen zurückgegriffen... genauso, wie es im Krieg geschieht. zum Beispiel verwenden wir einfache Industrieregale von der Stange. Ein weiteres Element ist Stahl, der sich als Kriegsmaterial ja förmlich aufdrängt.